Im Jahre 1997 hat alles begonnen, zumindest weitläufig.
Eines Tages brachte Olli seine Gitarre mit in den Musikraum der Schule und sein Kumpel Nik setzte sich einfach mal ans Schlagzeug was dort auch so rum stand. Auf die Frage ob er überhaupt schon einmal Schlagzeug gespielt hat sagte er nein, aber ab sofort wolle er es jetzt spielen. Man übte jede Woche zusammen und schnell wurde klar, dass ein Sänger her musste. Dieser war schnell in einer der Parallelklassen gefunden – Martin war da! Ihm folgten nach kurzer Zeit unser Gitarrist Richi und unser Keyboarder Alex.

Mit der Zeit konnte man dann auch von Musik sprechen, jedoch brauchten wir einen Bandraum, da wir mittlerweile die Schule verlassen hatten und somit keinen Proberaum mehr hatten. Im Juni 2000 sollte es endlich soweit sein, ein Bandraum war in Sicht. Dank einer sehr guten Freundin gelang es den (noch) fünf Mitgliedern einen alten, stillgelegten Bandraum, inkl. Equipment, in der Blindenanstalt Nürnberg zu erhaschen. Zwar mussten die Gerätschaften noch upgedated werden, doch Mischpult und Effektgeräte, sowie Gitarrenverstärker waren vorhanden.
Doch die Probleme sollten noch nicht alle beseitigt sein. Ein Name musste her.
Nach vielen unzähligen Stunden kopfzerbrechender Überlegungen und absoluten Nonsensvorschlägen (wie Band ohne Namen 2, Snickers, wenn’s mal wieder länger dauert und Third Door Left), kam einem Mitglied die Idee, einfach den Namen der Location ins Englische zu übersetzen. Und da Blindinstitution werbestrategisch ungünstig ist, wurde die Institution kurzerhand zu einem House degradiert.

Ein neues Bandmitglied sollte sich bald in unseren Reihen finden. Babsi eine Freundin von Alex entschied sich kurzerhand die Band durch ihre überzeugende Solostimme à la Alanis Morissette zu unterstützen.

Blindhouse was born!!!

Aufgrund von zwischenmenschlichen Problemen mit einem Bandmitgleid verlies uns Babsi im Winter 2002 wieder. Außer Babsi verloren wir leider auch unseren Bandraum und wir hatten keine Möglichkeit mehr, auch nur annähernd irgendwo zu proben.

Durch die Unterstützung von diesem Mann, Jürgen, bekamen wir die Möglichkeit wieder einen Bandraum zu beziehen. An dieser Stelle special Thanks to Jürgen!!! Im Oktober 2004 bezogen wir unseren neuen Bandraum im stillgelegten Firmengebäude der Firma Geyer. Nachdem der Raum entsprechend umgebaut war konnte es also endlich wieder losgehen.

Mit dem neuen Bandraum erweiterte sich unsere Band erneut. Domi und L-oni waren da und tragen seit dem mit ihren exzellenten Stimmen dazu bei, dass der Sound unserer Band nun abgerundet klingt.

Mitte 2006 stand unsere Truppe plötzlich ohne Keyboarder, Gitarristen und Bassisten da. Mit Chris (Gitarre / Backvocals) und Holger (Synthesizer) konnten zwei der Baustellen schnell und auch vorzüglich geschlossen werden, während der Bass bis zum Frühjahr 2007 verwaist blieb. Max allerdings, ein Freund von Chris, hatte bereits einiges an Erfahrung mit dem Vier-Saiter aufzuweisen und versuchte sich mit Bravour bei einer Bandprobe.

So frisch wieder aufgefüllt machte man sich daran, eine ausgewogene und vielseitige Setlist einzuproben. Im Herbst 2007 stand dann ein erneuter Umzug an: Ein paar hundert Meter weiter auf der anderen Seite des Frankenschnellwegs fand Blindhouse einen sehr geräumigen Proberaum in dem seit November auch wieder tüchtig geprobt wird - eins wird dabei nie vergessen:

Jede Menge gute Laune und vor allem immer gut ROCKEN!